Technischer Stand des Skilanglaufmaterials und deren physikalischer Zusammenhang


Abstrakt zur Bachelorarbeit I von Tobias Reith (12.2014)


Der Leichtbau wird in vielen Branchen immer wichtiger. Es wird nicht nur in der Automobil- oder der Flugzeugbranche versucht auf neue Materialien wie Faserverbundwerkstoffe umzusteigen oder neue Konstruktionen, wie einem Wabenkern zu entwickeln. Dieser Trend besteht eben- falls in der Sportgeräteindustrie und verstärkt beim Skilanglaufmaterial. Hierbei muss zwar kein Kraftstoff gespart werden, jedoch wirkt sich jedes Gramm extra und jede unnötige Kraftaufwendung, auf wertvolle Sekunden aus, die am Ende des Rennens über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Der physikalische Hintergrund bestimmter Materialien und Formen wird anhand fachspezifischer Literatur geklärt und daraus der Grund für die Anwendung gefolgert. Bei den Langlaufskiern wird heutzutage auf einen Kern aus Wabenstruktur gesetzt, der von Faserverbundwerkstoffen umgeben ist. Dies ermöglicht optimale machanische Eigenschaften bei dennoch leichtem Gewicht. Das Innenleben wird von einer Designfolie ummantelt und auf einen Polyethylenbelag geklebt. Bei der Langlaufbindung steht die Form zur optimalen Kraftübertragung zum Ski und die Stabilität im Vordergrund. Der Langlaufschuh soll dem Läufer oder der Läuferin weitere Stabilität und Kontrolle bieten, während er sich perfekt an den Fuß anpasst. Beim Carbon-Langlaufstock, der durch den Anwendungsanstieg der Doppelstocktechnik immer mehr an Bedeutung gewinnt, steht die Kraftübertragung im Vordergrund.

Technischer Stand des Skilanglaufmaterials und deren physikalischer Zusammenhang